«Ich dachte erst, das wirkt nie»

Tagesanzeiger, Samstag, 28. April 2007, Region Rechter Zürichsee

Heute ist nationaler Tag der Akupunktur. Schweizweitöffnen Therapeutinnen und Therapeuten ihre Türen. An der Goldküste in Männedorf, Zollikon und Küsnacht. Von Petra Schanz

Männedorf - Claudia Jordan ging wegen anhaltend starken Kopfschmerzen bei einem Kollegen in eine Akupunkturbehandlung. «Ich war überzeugt, dass es nicht funktionierte. Als ich ohne Kopfschmerzen aus der Praxis ging, war ich fasziniert», sagt Jordan, die heute diplomierte Akupunkteurin ist und seit Juli 2004 ihre eigene Praxis in Männedorf führt. Ihre Schwerpunkte sind Behandlungen in den Bereichen Schwangerschaft, Geburt, Babies und Kleinkinder sowie Sportverletzungen. Über diese Themen wird sie auch hauptsächlich Auskünfte erteilen am heutigen Tag der offenen Tür. Live miterleben kann man ausserdem die Behandlung von Koliken bei einem Baby.

Akupunktur ist nur ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Eine wichtige Position nimmt die Phytotherapie ein, die Behandlung mit Kräutern. «Ich verschreibe meinen Patienten immer Kräuter, weil sie den Patienten täglich im gesund werden unterstützen», sagt Jordan. «Man nimmt sie als Pillen, als Granulat, als Tabelette oder Tee zu sich, kann sie aber auch äusserlich anwenden.» Ebenfalls zur TCM gehören Moxa, Schröpfen und Gua Sha. Bei ersterem werden die Akupunkturnadeln durch das Abbrennen von getrockneten Blättern des Beifusskrauts erwärmt. Ein Akupunkturpunkt kann auch direkt erwärmt werden, das Moxa berührt allerdings nie die Haut. Die Hauptfunktionen des Schröpfens sind Wärme zu produzieren sowie die Energie und das Blut zu bewegen. Gua Sha bedeutet schaben. Mit speziellen Instrumenten wird die Haut so lange gereizt, bis sich eine Rötung zeigt. Letztere zwei Methoden lösen Verspannungen und Verkrampfungen und helfen bei Erkältung oder Hitzeschlag, indem dem Körper Kälte oder Hitze entzogen wird.

Qi muss ungehindert fliessen können. Weiter ist auch die Ernährung ein wichtiger Teil der TCM sowie Qi Gong, eine Mischform von chinesischer Atemtherapie, Konzentrations- und Meditationstherapie. Bleibt Tuina, die traditionelle chinesische Massage. Welche Methode wann angewendet wird, hängt nicht vom jeweiligen Leiden ab. «Wir behandeln nicht die Krankheit, wir behandeln den Patienten», sagt Claudia Jordan. Dies ist der grosse Unterschied zwischen TCM und Schulmedizin. Laut TCM hängt die Gesundheit von einem Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften Yin und Yang ab. Solange die beiden sich die Balance halten, sind Körper und Geist gesund. Ist eine Kraft stärker oder schwächer, führt das zu einem Ungleichgewicht und somit zu Krankheit. Durch das Zusammenwirken von Yin und Yang entsteht die Lebensenergie, Qi genannt. Diese muss ungehindert im Körperfliessen können, damit der Menschphysisch und psychisch gesund ist. Das Hauptziel einer Behandlung ist somit immer der Ausgleich von Yin und Yang sowie die Gewährleistung einer freien Qi-Zirkulation.

«Wieder viel mehr Energie»
Ihr Yin und Yang ins Gleichgewicht bringen wollte auch Petra Graf, Patientin von Claudia Jordan. «Ich habe eine Laktoseunverträglichkeit und daher oft Verdauungsprobleme und ich fühlte mich energielos», sagt die Hebamme, die bei ihrer Arbeit auch selber Patientinnen mit Akupunktur behandelt. Seit etwa fünf Wochen geht sie einmal wöchentlich zur Akupunktur, nimmt Kräuter und behandelt sich selber mit Moxa. «Die Wirkung ist massiv. Ich habe wieder viel mehr Energie und meine Verdauung hat sich normalisiert. Ich habe oft kalte Hände und Füsse. Sobald ich die Kräuter einnehme, werden sie warm», erzählt Petra Graf. Sie hat sich für TCM entschieden, weil sie auch selber damit arbeitet und aus Neugier.Die unterschiedlichsten Patienten kommen in Claudia Jordans Praxis. «Ich habe vor allem Leute mit Heuschnupfen, Kopfschmerzen, Sportverletzungen und natürlich Schwangere oder Mütter mit Kindern.» Im Westen bisher nicht so bekannt sei, dass auch schwere Krankheiten wie Diabetes oder Krebs mit TCM behandelt werden können. «Selbstverständlich immer in Kombination mit der Schulmedizin», so Jordan. Sie findet es schade, dass es Alternativmediziner gibt, die die Schulmedizin völlig ablehnen. «Besteht der Verdacht auf eine ernste Erkrankung, zum Beispiel eine Herzkrankheit oder einen verschobenen Wirbel, schicke ich meine Patienten immer erst zum Hausarzt.

«Gips früher weg dank TCM»
Auch Sportverletzungen können mit TCM behandelt werden. «Sobald ein gebrochener Knochen gegipst oder operiert ist, kann man mit TCM anfangen», sagt Jordan. Als Beispiel nennt sie einen Patienten, dessen gebrochenen Mittelhandknochen sie mit Kräutern, Gua Sha und Akupunktur therapierte. «Er konnte seinen Gips statt nach vier bereits nach zweieinhalb Wochen abnehmen. Die Muskeln hatten sich nicht zurückgebildet, Schmerzmittel braucht er keine.» Wichtig bei TCM ist die umfassende Diagnose. Dazu gehören die Beobachtung und Befragung des Patienten sowie die Zungen- und Pulsdiagnose. «Ich schaue schon beim Hereinkommen, wie sich ein Patient bewegt, wie sein Gang ist, seine Haltung», sagt Jordan. Bei der Pulsdiagnose werden 28 verschiedene Pulsqualitäten gefühlt. Am linken und am rechten Handgelenk gibt es je drei verschiedene Taststellen. Anhand von Form, Farbe und Qualität der Zunge kann der TCM-Therapeut ebenfalls auf die inneren Abläufe im Körper schliessen.

Männedorf: Claudia Jordan, TCM Praxis Jordan, Allenbergstrasse 15
Küsnacht: Wei Zhang, TCMswiss, Oberwachtstrasse 2
Zollikon: Catherine Asfour, TCM Praxis, Dufourstrasse 7
Weitere Infos: www.sbo-tcm.ch

Schleudertrauma - Skiunfall

Bericht in der Coopzeitung Nr. 1724. April 2007 (von Franz Bamert)

Ausgerechnet bei ihrem ersten Interregionsrennen stürzte die Skirennfahrerin Kathrin Wyss (15) aus Appenzell im Februar 2006 schwer.

Diagnose: Schleudertrauma.

In der Zeit danach litt sie unter starken Kopfschmerzen und als Folge davon unter Konzentrationsproblemen in der Schule. «Zuerst versuchte ich es mit Pülverchen», erzählt Kathrin. Ohne Erfolg. Im Juli ging sie zur Akupunkteurin. «Sie steckte mir Nadeln am ganzen Körper», erinnert sie sich. «Schon nach der ersten Behandlung nahmen die Schmerzen spürbar ab.» Heute hat sie nur noch selten Kopfweh, etwa bei Wetterwechseln. Zur Akupunktur geht Kathrin noch einmal im Monat. «Ich spüre einfach, dass es meinem ganzen Körper gut tut.»

Schwangerschaftsübelkeit

Bericht in der CoopzeitungNr. 1724. April 2007 (von Franz Bamert)

Claudia Landolt (37) ist im fünften Monat schwanger. Es ist ihre dritte Schwangerschaft. Schon beim ersten Mal litt sie unter starker Übelkeit. Das einzige zugelassene Medikament wirke «wie eine Schlaftablette», sagt die Journalistin aus Feldmeilen ZH. Das wollte sie nicht. Deshalb ging sie zur Akupunktur. Schon die erste Behandlung habe eine «eklatante Besserung» gebracht. «Ganz weg ging die Übelkeit zwar nie, doch statt drei oder vier Mal muss ich höchstens noch einmal pro Tag erbrechen.» Nun lässt sie sich im ersten und letzten Schwangerschaftsdrittel einmal pro Woche behandeln: Im ersten Drittel gegen die Übelkeit, im letzten zur Geburtsvorbereitung. «Das ist wirksam und zugleich enorm entspannend.»

Heilende Nadeln - Renzo Blumenthal

Bericht in der Coopzeitung Nr. 1724. April 2007 (von Franz Bamert)

An Renzo Blumenthals Zunge hat Marian Nielsen Joos gesehen, an welchen Körperpunkten sie die Nadeln setzen muss. Zusätzlich werden diese Punkte noch mit einer Kräuterrolle erwärmt.

Renzo Blumenthal hat einen sensiblen Magen und seine starken Schultern tun weh. Nun setzt er auf Akupunktur und ist begeistert.

Auf den ersten Blick sieht es nach einem währschaften Joint aus. Und es riecht auch ähnlich. Doch was Marian Nielsen Joos in ihrer Hand hält, ist eine glühende Kräuterrolle. Damit rückt sie Renzo Blumenthal, respektive seinen Beschwerden, mit Wärme zu Leibe. Der Bergbauer liegt auf dem Behandlungstisch von Nielsens Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Ilanz GR und geniesst. Doch Genuss ist nur ein Nebenaspekt der Behandlung. Der ehemalige Mister Schweiz ist wegen eines sensiblen Magens und stechender Schulterschmerzen zur Akupunkteurin gekommen. «Ich weiss gar nicht, wie lang ich die Schmerzen schon habe», sagt er, «ewig wahrscheinlich.» Irgendwann war der Schmerz so gross, dass er die Scheu vor den Akupunkturnadeln ablegte, zumal die Schulmedizin nicht wirklich half. Als dann Blumenthals Vater mit Abnützungserscheinungen in den Gelenken seine Schmerzen dank Marians Nadelkünsten losgeworden war, legte sich auch der Sohn unter die Nadeln.

«Bei meinem ersten Besuch hatte ich persönliche Fragen zu beantworten, Dinge, die ich sonst allenfalls bei meiner Freundin oder im Beichtstuhl loswerde», erzählt Renzo. Als Nächstes hiess es: Zunge raus. «Wie die Ohren und die Füsse widerspiegelt sie den Körper», erklärt die Akupunkteurin, die die TCM in China, Dänemark und der Schweiz studiert hat. Ihr Befund ist nicht überraschend: «Die Zahnabdrücke im Zungenrand zeigten, dass mit dem Energiefluss im Verdauungssystem etwas nicht stimmt.» TCM geht davon aus, dass die Gesundheit durch das Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften Yin und Yang, von kalt und warm, von passiv und aktiv entsteht. Das Zusammenwirken dieser Kräfte lässt die Lebensenergie pulsieren, die in 14 Leitbahnen, den Meridianen, durch den Körper strömt», erklärt Nielsen. «Meine Aufgabe ist es, Störungen dieses Energieflusses zu beheben.» Nach der Gesprächs- und der Zungendiagnose fühlte die Therapeutin ihrem Patienten den Puls. Dabei zählte sie nicht einfach die Schläge, sondern ertastete 28 verschiedene Pulsqualitäten, die auf die inneren Abläufe des Körpers schliessen lassen. Erst jetzt griff sie zu den Einwegnadeln aus Stahl. «Es gibt über 360 verschiedene Akupunkturpunkte», erzählt Marian Nielsen Joos. «Je nachdem, wo und wie tief ich die Nadeln einsteche, gleicht dies die Energieflüsse aus, regt bestimmte Organsysteme an oder dämpft sie.» Obwohl Blumenthal sich mit Magenproblemen herumschlägt, behandelt sie den Leber-Meri-dian: «Das ist nichts Aussergewöhnliches», sagt die Therapeutin: «Bei der Diagnose habe ich gesehen, dass die Leber überaktiv ist, und die Leberfunktion hängt eng mit dem Verdauungstrakt zusammen.» Und dann eben die Kräuterrolle, welche hauptsächlich aus Beifusskraut besteht. Ganz nahe wird die Glut an die Einstichstellen geführt: «Damit erwärme ich die Akupunkturpunkte; das verbessert den Energiefluss des Verdauungssytems.» Warm wird es auch beim Schröpfen und beim Schaben: «Die Schröpfgläser erzeugen ein Vakuum, und durch die Saugwirkung werden die Durchblutung und der Stoffwechsel gefördert.» Beim Schaben mit einer Art Löffel löst Marian blockierte Energie. Renzos Schulter sieht danach wie ein einziges Brandmal aus: «Das vergeht bis zum nächsten Foto-Shooting wieder», beruhigt die Therapeutin. Der Bergbauer hält auch still, als sie ihm ein paar kurze Nadeln in die Ohrmuschel setzt und diese mit einem Kleber fixiert. «Das Ohr ist ein Mikrouniversum des Körpers und eignet sich gut zur Behandlung der inneren Organe.» Die Behandlungen wirken. «Was genau hier passiert, habe ich zwar noch nicht ganz begriffen», erklärt er, «aber schon nach der ersten Behandlung hat sich mein Magen beruhigt und das Stechen in den Schultern hat nachgelassen.» Deshalb ist er guten Mutes: «Bis im Sommer der Heuet beginnt, bin ich garantiert schmerzfrei.»

„Der Erfolg war viel grösser als erhofft“ - Statement von Simon Schenk

Simon Schenk, 60, ist Nationalrat und Eishockeymanager. Als Spieler gehörte er während 16 Jahren zum Kader des SC Langnau (1964–1980). Als Mitglied der Nationalmannschaft absolvierte er 30 Länderspiele. Noch bis Ende April wirkt er als Manager und Sportchef der ZSC Lions.

Zur Akupunktur kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Schon immer, seit ich im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal meine rechte Hand verletzt hatte, litt ich an Problemen mit dem Handgelenk. Während meiner ganzen Zeit als Aktiver beim SC Langnau spielte ich immer mit bandagierter Hand.

Später einmal, ich erinnere mich gut, das war 1984 und ich war Spielertrainer beim Erstligisten Thun-Steffisburg, waren wir vor der Eishalle Thun damit beschäftigt, Material zu verladen. Ein Securitas-Mann sprach mich an: „Warum hast du denn die Hand verbunden?“ Er empfahl mir dann einen Therapeuten aus Tibet, der in Thun eine Praxis hatte.

Ich hatte alles schon versucht, Salben, Spritzen, nichts half. Die Hand war x-mal gebrochen gewesen. Ein Arzt empfahl mir einmal, die Hand operieren zu lassen: Fünf verschiedene chirurgische Eingriffe schlug er vor … Ich war ziemlich verzweifelt und also offen für den Tipp des Securitas-Mannes. Ich wollte die Chance nutzen und es mit den fernöstlichen Therapieformen probieren.

Der Therapeut wandte Akupunktur an, dazu diese Räuchertherapie [Moxibustion] sowie Kräuterarzneimittel. Auch Massage setzte er ein, und zwar, das wunderte mich, massierte er mein Fussgelenk, um das Handgelenk zu behandeln. Wir diskutierten auch viel, und ich begegnete einer ganz neuen medizinischen Auffassung.

Es war ein grosser Erfolg, die Heilung verlief viel besser, als ich zu hoffen gewagt hatte. Nach zwei bis drei Wochen waren die Probleme deutlich zurückgegangen. Ich konnte wieder ohne Bandage Eishockey spielen. Ich konnte wieder Liegestützen machen und mich dabei auf der flachen Hand abstützen, musste nicht die Faust machen wie vorher. Während meiner Zeit als Nationaltrainer ermunterte ich auch den einen oder andern Spieler, sich mit Akupunktur oder Chinesischer Medizin behandeln zu lassen.

Hundertprozentig gut wurde mein Handgelenk nicht, das wäre auch kaum möglich. Ich bin sehr wetterfühlig im Handgelenk und habe auch sonst manchmal etwas Schmerzen. Aber es ist kein Vergleich mit der Zeit vor der Behandlung des tibetischen Therapeuten. Noch heute spiele ich ab und zu Eishockey – ohne Bandage.

Mit freundlicher Genehmigung der Schweizerischen Berufsorganisation (SBO-TCM), anlässlich des 3. nationalen Tag der Akupunktur/TCM

„Ich habe kaum mehr Verspannungen“ - Statement von Renzo Blumenthal

Renzo Blumenthal, 30, ist Biobauer in Vella, Graubünden, und Mister Schweiz des Jahres 2005. Neben der landwirtschaftlichen Ausbildung, die er als eidg. dipl. Meisterlandwirt abschloss, absolvierte Blumenthal auch die Handels- und Tourismus-Verwaltungsschule HTV. Auch als Sportler war er erfolgreich: Er spielte als Profi beim FC St. Gallen. Diese Karriere musste er aber wegen einer Verletzung abbrechen.

Schon lange fragte ich mich, was das ist, Akupunktur, und wie sich das anfühlt. Da ich unter Verspannungen der Rückenmuskulatur litt und weil meine Freundin und auch einige Verwandte mir diesen Rat gaben, probierte ich es aus. Ich suchte eine Praxis für Chinesische Medizin in Ilanz auf. Da wurde ich „genadelt“, und zwar zu meiner Überraschung am ganzen Körper, auch an den Füssen, wo mir doch der Rücken weh tat … Bereits die Untersuchung hatte mich erstaunt, es gab viele seltsame Fragen zu beantworten, bis hin zur Verdauungstätigkeit, und meine Zunge wurde eingehend begutachtet.

Dann lag ich da während 20 Minuten und hörte Entspannungsmusik. Zuerst wurden die schmerzenden Stellen intensiv massiert, dann kamen die Nadeln. Einige spürte ich etwas mehr, andere weniger, wirklich schmerzhaft war es nie.

Der Erfolg war gut, ich kann jetzt viel besser einschlafen und habe kaum mehr Verspannungen. Wenn sie doch ab und zu kommen, sind sie viel weniger intensiv. Allerdings habe ich das Gefühl, durch die tägliche Belastung bei der Arbeit lasse die Wirkung der Behandlung eher wieder nach. Ich werde mich also erneut anmelden, eine einzige Sitzung reicht offenbar nicht.

Früher, als ich noch viel Fussball spielte, gaben sich die Masseure grosse Mühe mit meinem Rücken, die Verspannungen und Schmerzen kamen aber jeweils schnell wieder. Die Behandlung mit Akupunktur wirkt viel länger nach. Jetzt will ich wissen, ob sich das Problem so ganz beseitigen lässt. Jedenfalls empfehle ich die Akupunktur Leuten mit ähnlichen Schmerzproblemen bereits weiter, jetzt, da ich diese Therapieform kenne.

Mit freundlicher Genehmigung der Schweizerischen Berufsorganisation (SBO-TCM), anlässlich des 3. nationalen Tag der Akupunktur/TCM

Milchmangel

Nach Ansicht der Chinesischen Medizin, können ein starker Blutverlust nach der Entbindung oder eine langdauernde Geburt verhindern, dass genügend Milch bebildet wird. Mittels Akupuntkur kann der Milchfluss angeregt werden.

3. nationaler Tag der Akupunktur/TCM

Am 28. April 2007 findet der 3. nationale Tag der Akupunktur/TCM statt.

Es freut mich, Sie in meiner Praxis begrüssen zu dürfen.

Meine diesjährigen Themen sind:
Schwangerschaft, Geburt, Behandlung von Kleinkindern und Chinesische Babymassage

Gua Sha

Gua Sha aus der Volksmedizin stammend bedeutet schaben. Mit speziellen Gua Sha Instrumenten wird die Haut so lange gereizt, bis sich eine Rötung zeigt. Gua Sha eignet sich sehr gut bei Bewegungsapparatstörungen und bei der Behandlung einer Kaiserschnittnarbe.

Beckenendlage

Behandlung der Beckenendlage mit Moxa: Die Behandlung der Beckenendlage mit Moxa wird am erfolgreichsten zwischen der 32. und 35. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Nebenwirkungen gibt es keine. Verspürt die Schwangere jedoch starke Kindsbewegungen, sollte die Lage des Babys von der Hebamme überprüft werden, nicht dass es sich in die richtige Lage gedreht hat und es durch eine erneute Behandlung wieder in die Beckenendlage zurückdreht

Sectio-Narbe (Kaiserschnittnarbe)

Ob gewollt oder nicht, ein Kaiserschnitt hinterlässt eine grosse Narbe. Die Kaierschnittnarbe durchtrennt die Meridiane, was zu einem behinderten Qi-Fluss führen kann. Auf einmal können Beschwerden auftauchen wie Knieschmerzen u.a, die ohne angeblich erkennbaren Grund auftauchen. Betrachtet man die Narbe ist diese gestaut und blockiert die Meridiane. Mittels Akupuntkur (inkl. Eklektroakupunktur) und Gua Sha kann die Narbe behandelt werden und somit kann das Qi wieder frei fliessen - Beschwerden verschwinden.

Die vier Klassischen Methoden der Diagnose

-Zungendiagnose: Form, Farbe, Zungenbelag
-Pulsdiagnose: Fühlen der 28 Pulsqualitäten
-Beobachten und
-Befragen des Patienten

TCM

TCM bedeutet "Traditionelle Chinesische Medizin" und umfasst folgende Bereiche: Akupuntkur, chinesische Kräuter (Phytotherapie), Tuina (chinesische Massage inkl. Baby-Kleinkindertuina), Gua Sha, Schröpfen, Moxa (Moxibustion), Ernährung und Qi Gong/Tai Chi.

In der Chinesischen Medizin wird der Mensch als ganzes betrachtet. Nicht Symptome werden gelindert, sondern die Ursache einer Erkrankung wird behandelt.

Medizin oder Wellness?
Wie der Name schon sagt, ist die TCM Medizin und kein Wellness, der Patient kann sich nicht einfach hinlegen, sich behandeln lassen und somit ist es getan, nein er muss selber mitarbeiten um gesund zu werden.

Sanfte Medizin?
TCM ist alles andere als sanft (ausser dem Baby-/Kleinkindertuina). Warum wird sie dann gerne als sanfte Medizin bezeichnet? Ganz einfach sie kennt keine Chemie.